Repertoire
Ungehalten sein
Ich habe große Rechte über die Natur ungehalten zu sein... warum bin ich hässlich... warum bin ich nicht der erste und einzige Sohn... schwimme, wer schwimmen kann, und wer zu plump ist, gehe unter... ich will mein Gewissen lockern wie einen Gürtel... mir mit Gewalt holen, wozu mir die Liebenswürdigkeit fehlt...
Schiller "Die Räuber", 1.Akt,1.Szene
Mit diesem Text begaben sich die Klabauter auf die Suche nach Freiheit und nach Antworten auf Fragen wie: Warum lebe ich? Müssen wir über die Natur ungehalten sein? Oder ist das Leben okay so wie es ist?
Buch + Regie: Astrid Eggers
Musik: Florian Polzin
Bühne / Projektion: Tina Erösova
Kostüme: Dorea Klöwer
Crazysommernachtstraum
Hermia liebt Lysander, Demetrius liebt Hermia, Helena liebt Demetrius. Und Lysander? Titania und Oberon wollen sich eigentlich auch viel näher sein und eine gute Ehe führen, aber sie kommen einfach nicht so richtig zusammen. Ihr permanenter Streit führt zu Chaos in der Natur und der gesamten Umgebung.
Liebe und Sexualität, Nähe und Angst, das sind die Themen des neuen Stücks von Klabauter. Gar nicht so einfach, besonders nicht für Menschen mit einer Behinderung.
Szenen aus Shakespeares Sommernachtstraum und Bilder aus dem Roman "Crazy" von Benjamin Lebert wechseln einander ab und werden ergänzt durch eigene Assoziationen, Szenen und Lieder.
Wäre nicht alles viel schöner und einfacher wenn man einen Zaubertrank hätte…?
Buch + Regie: Astrid Eggers
Musik: Florian Polzin
Bühnenbild: Astrid Eggers
Kostüme: Ronja Rohwetter
Glückslos glücklich
Ein traditionelles Märchen aus der Sicht von Klabauter.
Nach jahrelanger harter Arbeit begibt sich Hans mit seinem Lahn, einem Klumpen Gold, auf die Reise. Unterwegs wird er immer wieder in Tauschaktionen verwickelt, wobei er sein Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans schließlich gegen einen Schleifstein tauscht. Am Ende besitzt Hans "nichts" mehr und ist trotzdem ein glücklicheer Mensch.
Diese einzelnen Stationen der Wanderung werden durch Einblendungen, die alltägliche Narrheiten des Lebens widerspiegeln, unterbrochen, wobei man sich immer wieder fragt, ob die nun dargestellte Situation den Betroffenen Glück verspricht oder nicht.
Regie + Text: Astrid Eggers
Musik: Jens Sokolowski
Bühnenbild: Leonhard Friedrich
Kostüme: Feng Feng Wang
Ein Fest für Alle
Ein Fest für alle Anhand des Gleichnisses vom verlorenen Sohn haben die Klabauter sich Gedanken über die Liebe und die Annahme jedes Menschen mit seinen Eigenarten, Fehlern und Schwächen gemacht.
Eine Tochter geht aus dem Haus und vergeudet ihren gesamten Erbteil. Als sie nicht mehr ein noch aus weiß, besinnt sie sich auf ihr Zuhause, wo es ihr doch trotz allem immer gut ging. Sie geht heim und wird mit viel Liebe empfangen. Ihr Bruder, der immer brav zu Hause geblieben ist, hat sich nie Eskapaden erlaubt. Als der Vater aus Freude über die Rückkehr seiner Tochter ein Fest gibt, will der Bruder nicht mitmachen, denn er glaubt nur an das, was man sich verdient.
Buch und Regie: Astrid Eggers
Bühnenbild: Astrid Eggers
Kostüme: Dorea Klöwer
Kindertheater
Das Eselein (nach Gebr.Grimm) Eine Geschichte von einem Prinzen, der als Esel geboren, aber später erlöst wird.
Stan Bolovan: erzählt von einem kleinen Mann, der gegen einen großen Drachen kämpfen muss um seine Kinder ernähren zu können.
(ab drei Jahren)
Die Marktlücke
nach einer Geschichte von Peter Müller
Familie Gernreich will die nächsten Feiertage wieder besonders exklusiv begehen. Es fällt ihnen aber nichts mehr ein. Da kommt eine Zeitungsannonce gerade recht! Menschen mit Behinderung werden für Feste, Partys und ähnliche Gelegenheiten vermietet, damit sich die Mieter mit ihrem sozialen Engagement hervortun können. Ein „ Arbeitsvermittler“ stellt verschiedene „ Modelle“ vor und die Familie entscheidet sich für Bärbel. Das Fest wird allerdings nicht so erfolgreich, denn Bärbel verhält sich anders als erwartet.
Eine bitter böse Satire über den Umgang mit Menschen mit Behinderung.
Ca 20. Minuten




